Bioenergie
Wächtersbach GmbH
Industriestraße 44
63607 Wächtersbach
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Internet: www.bioew.de
Die Projektgeschichte
Mit der Planung für den Umbau der Stützpunktfeuerwache zum Sicherheitszentrum war die Frage nach einer Erneuerung der über 30 Jahre alten Heizung zu beantworten. Zeitgleich hat sich diese Frage auch für die Heizung im Rathaus / Bürgerhaus gestellt. Das Ingenieurbüro Lotz AG hat dafür der Stadt eine CO2-neutrale Energieversorgung mit Holzhackschnitzeln und einem kleinen Fernwärmenetz vorgeschlagen. Es war klar, dass man versuchen sollte, weitere Abnehmer zu gewinnen, da die spezifischen Kosten mit jedem Verbraucher abnehmen. Naheliegend war die Mitversorgung der Schulen des Main-Kinzig-Kreises. Erste Gespräche zwischen Bürgermeister Rainer Krätschmer und Landrat Erich Pipa sowie 1. Kreisbeigeordneten Günther Frenz zeigten auch beim Kreis ein großes Interesse an einer Umstellung auf alternative Energie. Allerdings war klar, dass weder der Main-Kinzig-Kreis noch die Stadt Wächtersbach diese hohe Investition vornehmen wollten. Daraufhin hat das Ingenieurbüro Lotz AG das Projekt auf eigenes Risiko weiter entwickelt und nach zusätzlichen Abnehmern gesucht. Die steigenden Energiepreise und die höher werdende Bereitschaft zur Abkehr von Öl und Gas haben sich hierbei positiv ausgewirkt.
Für das Projekt wurde im Sommer 2008 eine eigene Gesellschaft mit dem Namen Bioenergie Wächtersbach GmbH gegründet. Hinter der Gesellschaft steht die Stadt Wächtersbach, die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Wächtersbach eG und verschiedene Mitarbeiter der Lotz AG, die an der Projektentwicklung beteiligt sind. Den größten Anteil hält Dipl.-Ing. Jörg Lotz, Initiator des Projektes. Es gibt keine Beteiligungen von ortsfremden Firmen oder Institutionen an der Gesellschaft. Die Gründer der Bioenergie haben ihre Überzeugung für das Projekt eindrucksvoll unter Beweis gestellt, indem sie insgesamt 2,0 Mio € privates Kapital auf eigenes Risiko zur Verfügung gestellt haben.
Das Heizkraftwerk ist seit September 2009 in Betrieb und hat sich im strengen Winter 2009/10 bestens bewährt.
