Bioenergie
Wächtersbach GmbH
Industriestraße 44
63607 Wächtersbach

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Internet: www.bioew.de

Preisänderungen ab Mai 2019

 

Die Preisanteile in den Tarifen 2010 und 2013 haben sich wie folgt entwickelt:

 Holzindex         2018 gegenüber 2017                                            + 1,33%
    (tatsächliche Kosten für Hackschnitzel)

 Ölindex            2018 gegenüber 2017                                           + 10,23%
    (tatsächliche Kosten für Öl)

 Stromindex      2018 gegenüber 2017                                            + 0,80%
    (tatsächliche Kosten für Strom)

 Lohnindex       2018 gegenüber 2017                                            + 3,52%
    (tatsächliche Kosten für Lohn)

 Sonstige Preisbestandteile                                                         + 1,90%

Der Arbeitspreis steigt damit von 0,06483€/kWh inkl. MwSt. auf 0,06585€/kWh inkl. MwSt.

 

Preisänderungen ab Januar 2019

 

Die Preisanteile im Tarif 2016 haben sich wie folgt entwickelt:

 Holzindex        2018 gegenüber 2017                                              + 1,33%
    (tatsächliche Kosten für Hackschnitzel)

 Ölindex            2018 gegenüber 2017                                           + 23,25%
    (Stat. Bundesamt, Fachserie 17, Reihe 2)

 Stromindex      2018 gegenüber 2017                                              - 0,49%
    (Stat. Bundesamt, Fachserie 17, Reihe 2)

 Lohnindex       3.Quartal 2018 gegenüber 3.Quartal 2017                 + 1,20%
    (Stat. Bundesamt, Fachserie 16, Reihe 2.1)

 Wartungsindex 2018 gegenüber 2017                                              - 2,78%
    (tatsächliche Kosten für Wartung)

 Betriebsindex   3.Quartal 2018 gegenüber 3.Quartal 2017                + 1,20%
    (Stat. Bundesamt, Fachserie 16, Reihe 2.1)

 Der Arbeitspreis steigt damit von 0,06520€/kWh inkl. MwSt. auf 0,06664€/kWh inkl. MwSt.

 

Die Preisanteile im Tarif 2009 haben sich wie folgt entwickelt:

 Holzindex        2018 gegenüber 2017                                              + 1,33%
    (tatsächliche Kosten für Hackschnitzel)

 Stromindex     2018 gegenüber 2017                                               - 0,49%
    (Stat. Bundesamt, Fachserie 17, Reihe 2)

 Ölindex           2018 gegenüber 2017                                            + 23,25%
    (Stat. Bundesamt, Fachserie 17, Reihe 2)

 Lohnindex      3.Quartal 2018 gegenüber 3.Quartal 2017                 + 1,20%
    (Stat. Bundesamt, Fachserie 16, Reihe 2.1)

 Der Arbeitspreis steigt insgesamt von 0,0519€/kWh inkl. MwSt. auf 0,0533€/kWh inkl. MwSt.

 Der Lohnanteil des Grundpreises steigt leicht an. Die Höhe können Sie Ihrer persönlichen Zahlungsaufforderung entnehmen.

Die Kosten

Die Kosten für die Erstellung des Hausanschlusses werden von der Bioenergie vorfinanziert und auf die Laufzeit des Vertrages umgelegt.

Auf Wunsch besteht die Möglichkeit, dass der Kunde einen Anteil hiervon trägt, was den Fernwärmepreis verbilligt (Anschlusspreissofortzahlung).

Die wichtigste Frage für Sie lautet: Was kostet die Fernwärme?

Das können Sie sich mithilfe des Preisblattes selbst ausrechnen.

Der Arbeitspreis beträgt ab Januar 2019 0,06624€/kWh inkl. 19% MwSt.

Der Anschlusspreis beträgt bis 30kW  jährlich 45,78€ inkl. 19% MwSt je kW Anschlusswert.
Für jedes weitere kW beträgt er jährlich 22,89€ inkl. 19% MwSt je kW Anschlusswert.

Noch einfacher ist es jedoch, wenn Sie uns anrufen und einen Termin mit uns vereinbaren. Am besten halten Sie dazu Ihre bisherigen Heizungsdaten bereit (Verbrauch und Leistung).

Bei unserem Termin besichtigen wir Ihre vorhandene Heizung und besprechen eine mögliche Trassenführung von der Straße in Ihren Heizraum mit Ihnen. Dabei wird auf all Ihre Wünsche Rücksicht genommen. Abschließend gehen wir die Vertragsunterlagen mit Ihnen durch. Am wichtigsten für Sie ist zunächst der Heizkostenvergleich, in dem die Kosten der Fernwärme mit den Kosten für Ihre bisherige Wärmeerzeugung verglichen werden.

Entscheidend sind dabei nicht nur die heutigen Kosten, sondern vielmehr die künftige Preisentwicklung.

Vorteile der Fernwärme im Bezug auf künftige Preisentwicklungen

Oft wird der Fernwärmepreis mit den reinen Brennstoffkosten verglichen. Dabei werden gleich drei entscheidende Aspekte außer Acht gelassen:

Der Fernwärmepreis als fertige Dienstleistung enthält auch die Kosten, die eigentlich in eine Kesselanlage im Haus investiert werden müssen. Diese machen rund 20% des Fernwärmepreises aus, können je nach Nutzungsverhalten aber prozentual stark abweichen.

Der Brennstoffpreis bedeutet noch keine fertige Wärme, da diese im Kessel erst noch erzeugt werden muss. Hier entstehen Verluste, die sich auf die Brennstoffkosten auswirken. Gut ausgelegte Kesselanlagen erreichen einen Jahresnutzungsgrad von 86% (Heizöl) bis 88% (Erdgas). Bei Brennwertanlagen liegt dieser um wenige Prozentpunkte höher.

Bei der Fernwärme fallen keine laufenden Nebenkosten wie Schornsteinfeger, Tankinspektion usw. an.

Fernwärme bleibt eine überzeugende Alternative! Neben den unbestrittenen ökologischen Vorteilen von Fernwärme zeigt sich seit einigen Jahren, dass diese Systeme im Vollkostenvergleich mit anderen Heizungssystemen eine preisgünstige Alternative für den Kunden darstellen. Dies zeigt der Stichtags-Vollkostenvergleich nach VDI 2067. Nicht immer ist die Fernwärme – besonders bei den stark gesunkenen Ölpreisen im Jahr 2009 – bezogen auf den Stichtag die billigste Variante. Aber die Entscheidung für eine Heizungsanlage trifft man meist für 10-15 Jahre. und hier zeigt sich die Stabilität der Fernwärmepreise ganz deutlich.

Mit dem Fernwärmebezug entfallen für dieses Gebäude folgende laufende Kosten:

Einkauf der Energie: Öl oder GasSchornsteinfeger: Messungen und ReinigungWartungsvertrag für die HeizungReparaturen für die Heizung

Zusätzlich entfällt bei einer Öl-Heizungsanlage:

Überprüfung der ÖltanksReinigung und Wartung der ÖltanksVersicherung für die Öllagerung

Zusätzlich entfallen alle künftigen Kosten für Ersatzbeschaffungen einer Heizungsanlage.

 

Die Preisentwicklungen

Auch wenn es die Öl- und Gaslobby immer wieder anders darstellt:

Fossile Energieträger wie Öl und Gas sind endlich und der größte Teil der weltweiten Reserven sind aufgebraucht.

Neue Vorkommen werden zwar erschlossen, der Aufwand hierfür wird jedoch immer größer und die Risiken uns Auswirkungen auf die Umwelt immer höher. Die Nutzung von Öl und Gas ist Raubbau an natürlichen Reserven, da keine neuen Vorkommen entstehen können. Dies alles hat zur Folge, dass die Öl- und Gaspreise immer weiter ansteigen werden und diejenigen, die über Gas- und Ölreserven verfügen alles daran setzen, die Preise immer höher zu treiben.

Aufgepasst: Vorsicht bei neuen Gastarifen! Oft sind damit Bindungen an ungünstigere Bedingungen oder lange Laufzeiten verbunden, bei manchen Gastarifen sogar eine Bindung an den Ölpreis. Das ist besonders dann nachteilig, wenn man den Vertrag zu Zeiten eines sehr geringen Ölpreises abschließt.

Die Höhe der Einsparungen für ein bestimmtes Gebäude rechen wir den Kunden gerne individuell und unverbindlich aus. Bei sehr kleinen Gebäuden mit sehr geringem Verbrauch, wie zum Beispiel bei Reihenhausern, kann es sein, dass der Fernwärmebezug zum heutigen Zeitpunkt teurer ist als eine Wärmeversorgung mit Öl oder Gas.

In wenigen Jahren wird das anders sein. Daher bieten wir zum Beispiel die Möglichkeit an, die Leitung nur bis in den Keller zu verlegen, aber noch nicht die Fernwärmeübergabestation zu montieren. Der Anschluss im Keller kann dann jederzeit erfolgen. Als Alternative hierzu kann auch nur ein Abzweig von der Hauptleitung vorgesehen werden. Für beide Fälle wird eine Kostenbeteiligung des Kunden erforderlich, die wir individuell berechnen.

Entscheidet man sich erst später für einen Anschluss an die Hauptleitung, ohne einen vorsorglich verlegten Abzweig, so entstehen zusätzliche Kosten, weil die in Betrieb befindliche Fernwärmeleitung angebohrt und das Steuerkabel angemufft werden muss.

 

Benötigte Wärmemenge

Warum ist die voraussichtlich benötigte Fernwärmemenge geringer als die jetzige Wärmemenge?

Weil die Verluste Ihrer Heizungsanlage (z. Bsp. die durch den Schornstein entweichende Wärme) entfallen.

Wir berechnen dies mit Hilfe des für Deutschland geltenden technischen Regelwerks VDI 3808: Hierfür ermitteln wir aus der Leistung Ihrer vorh. Heizung und Ihrem Verbrauch den sog. Jahresnutzungsgrad.

Dabei legen wir folgende durchschnittlichen Parameter zugrunde:

Betriebsbereitschaftszeit: 6.000 h/a (Zeit, in der der Wärmeerzeuger eingeschaltet ist)

Norm-Betriebsbereitschaftsverlust: 4% (Wärmeverluste des Wärmeerzeugers während der Betriebsbereitschaftszeit)

Kesseltemperatur: 62°C

Raumtemperatur: 22°C

Abgasverlust: 12% (die in Abgasen enthaltene Wärmeleistung, die ungenutzt den Wärmeerzeuger verlässt)

Diese Zahlen sind Erfahrungswerte für 1-2 Familienhäuser. Die tatsächlichen Werte lassen sich nur durch aufwendige Messungen ermitteln. Sollten Ihre Werte von o.g. Parametern abweichen, teilen Sie uns dies bitte mit und wir berechnen Ihren Heizkostenvergleich erneut nach Ihren Angaben. Gerne senden wir Ihnen auf Aufforderung das Diagramm der Berechnung zu.

Aus dem ermittelten Jahresnutzungsgrad wird die voraussichtlich von Ihnen benötigte Fernwärmemenge errechnet. Diese liegt zwischen 10 und 35% unter Ihrer jetzigen eingekauften Primärenergiemenge, da Heizungsanlagen oft zu groß ausgelegt sind und beim Fernwärmebezug die Kesselverluste entfallen.

Primärenergiefaktor

Wussten Sie schon, dass Sie mit Fernwärme eine geringere Dämmstärke beim Um– und Neubau vorsehen dürfen?

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) ist ein Teil des deutschen Baurechts, in dem bautechnische Standardanforderungen zum effizienten Betriebsenergieverbrauch von Gebäuden und Neubauten vorgeschrieben sind.

Für Neubauten und bei wesentlichen Änderungen an Gebäuden muss ein Energieausweis erstellt werden. Dabei spielt der Primärenergiefaktor eine wesentliche Rolle.
Dieser gibt das Verhältnis von eingesetzter Primärenergie zu abgegebener Endenergie wieder.

Dank der gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Fernwärme mit Holz hat Fernwärme einen niedrigen Primärenergiefaktor, was beim Gebäude-Energieausweis sowie bei Investitionen von Neubau und Sanierung von Vorteil ist.
Je günstiger, d.h. je niedriger der Primärenergiefaktor ist, der bei der Energieversorgung eines Gebäudes ausgewiesen wird, desto niedriger sind die gesetzlichen Anforderungen an die Dämmung von Dach, Fenstern und Wänden. Darin steckt ein großes Sparpotential.

Das bedeutet nicht, dass Sie weniger dämmen sollen damit wir mehr Fernwärme verkaufen können, jedoch ergeben sich aus den sehr weitreichenden Forderungen der EnEV teilweise Dämmstärken von 20 cm. Wenn Sie Fernwärme beziehen, können Sie Dämmung einsparen. Wir beraten Sie gerne näher.

Flexible Leistungsanpassung

Wann ist die „Flexible Leistungsanpassung" sinnvoll und unter welchen Voraussetzungen kann diese Option genutzt werden?

Die Option „Flexible Leistungsanpassung"  ist besonders interessant für Sie, falls Ihre bisherige Heizung zu groß dimensioniert ist, Sie sich aber unsicher sind, ob Sie bei einer kleineren Stationsgröße den gleichen Komfort wie bisher haben.

In diesem Fall installieren wir Ihnen eine größer dimensionierte Übergabestation und begrenzen die Leistung auf eine sinnvolle Größe. Sollten Sie die Leistung später aus Komfortgründen erhöhen wollen, ist dies leicht möglich. Sie zahlen jedoch nur die tatsächlich genutzte Leistung und nicht die maximal mögliche.

Wir installieren beispielsweise eine Station mit 30KW, drosseln diese auf 20KW, sodass Sie den Anschlusspreis nur für diese Größe zahlen. Bei Bedarf erhöhen wir die Leistung Ihrer Station und nur dann zahlen Sie den höheren Anschlusspreis.

Im Gegenzug verzichten Sie auf eine Nachtabsenkung, die ohnehin keine nennenswerte Energieeinsparung bringt:
Viele Gebäudebesitzer glauben, dass eine Nachtabsenkung automatisch zu einer Energieeinsparung führt. Das ist jedoch nicht so. Um die Innenräume wieder auf die gleiche Temperatur wie vor der Absenkung zu bringen, muss genau die gleiche Wärmemenge investiert werden, wie Sie durch die Gebäudehülle verloren geht.

Der Verlust durch die Gebäudehülle wird vom Temperaturunterschied zwischen Innen und Außen beeinflusst. Nur wenn die Nachtabsenkung zu spürbar tieferen Temperaturen im Innenraum führt, findet tatsächlich auch ein etwas geringerer Wärmeverlust statt.

Anschlusspreis-Sofortzahlung

Sparen Sie mit der Anschlusspreissofortzahlung!

Auf vielfachen Wunsch hin bieten wir die Alternative an, durch eine einmalige Zahlung dauerhaft zu sparen:

Mit der Option „Anschlusspreissofortzahlung" haben Sie die Möglichkeit mit einer Einmalzahlung die Höhe Ihres jährlichen Anschlusspreises  auf 0,-€ zu reduzieren.

Die Anschlusskosten setzen sich aus dem leistungsabhängigen Baukostenzuschuss und den leistungsabhängigen Hausanschlusskosten zusammen und werden im Fernwärmepreis rechnerisch auf 20 Jahre verteilt.

Sie haben 2 Alternativen für eine Vorauszahlung: Sprechen Sie uns einfach an!

Beide Alternativen sind nur freiwillige Optionen, um zusätzlich zu sparen.

Tarifbedingungen

Mein Gebäude hat ungünstige bauliche Voraussetzungen um die Fernwärmeleitung in den Heizraum zu verlegen, welche Kosten können entstehen ?

Der Tarif hat zunächst folgende Bedingungen:

Die tatsächliche Rohrlänge von Erdleitung ab Straßenmitte und der Leitungen im Keller bis zum Anschluss an das Kundennetz beträgt nicht mehr als 15m.

Es entsteht kein besonderer Aufwand für die Leitungsverlegung, wie z.B. Zusatzleistungen aufgrund Bewuchs, Geländesprünge, Mauerfundamente, besonderer Mauerstärken, spezieller Bauverfahren, Handarbeit beim Erdbau, beengter Verhältnisse o.ä.

Es liegt kein außergewöhnliches Verhältnis von installierter Leistung und Energieverbrauch (Jahresvolllaststunden) vor.

Wenn es bei Ihnen aufwendiger sein kann, dann rufen Sie uns an und wir nennen Ihnen vor Ort ggf. die Höhe der einmaligen Mehrkosten.

Ist Ihre Heizung jünger als 7 Jahre, dann schicken Sie uns eine Kopie der Rechnung. Bei Vertragsabschluss erstatten wir Ihnen für die Anlage abhängig vom Alter einen bestimmten Betrag (siehe Preisblatt Anlage 2).